Offene Sporthalle

Die Aktion vom 18.03.2017 boten wir bereits erfolgreich das letzte Jahr an. Die Offene Sporthalle ist eine Aktion des Jugendgemeinderats und des TSV Korntal für Flüchtlinge und Deutsche, um die Integration zu fördern. Bei den gemeinsamen sportlichen Aktivitäten steht der Spaß im Vordergrund. Anfängliche Schüchternheit oderKommunikationsprobleme werden somit mit Leichtigkeit überwunden.

Teamsportartenwie Fußballund Volleyball konnten neben Badminton, Turnen und dem beliebten Groß-Trampolin ausprobiert werden. Gleich zu Beginn wurden schnell Teams gewählt und schon ging es los. Beim Fußballturnier kickte undhielt jeder, so gut er konnte. So manch gepfiffener Foul wurde sofort entschuldigt und sofort ging es lachend weiter. Wie auch letztes Jahr, war die Freude zu erkennen, unabhängig von Herkunft oder unterschiedlichen Verhältnissen.  

Bei den Mädchen stand vor allem das Trampolin im Mittelpunkt und nicht selten sah man so manch Talent springen. Aber auch die Jungs ließen es sich nicht nehmen, mal Turnakrobatiken auszuprobieren. Wir werden auf jeden Fall versuchen, diese zum wiederholten Mal gelungene Aktion unseren Nachfolgern weiterzugeben, sodass sie auch nächstes Jahr wieder in dem Rahmen stattfinden kann. 

Valentinsparty

Am Samstag nach dem Valentinstag veranstalteten wir eine Party im Jugendtreff Münchingen. Da wir nicht genau wusste, wie wir eine solche Aktion  durchführen sollten, boten wir verschiedene Aktionen an. Neben guter Musik, Party und Tanz, konnten die Jugendlichen ihr Talent bei Singstar unter Beweis stellen, sich unterhalten und leckere Waffeln essen. Zur Abwechslung gab es noch einen Tischkicker und Billard. Passend zum Valentinstag hingen Mistelzweige an der Decke und die Gäste konnten anonyme Nachrichten an ein Flirtboard heften.

Skiausfahrt

Am 11.02.2017 führte der Jugendgemeinderat zum ersten Mal eine eintägige Skiausfahrt durch -mit großem Erfolg mit positiven Rückmeldungen. Zwar ging es schon früh morgens los, aber als wir dann gegen 10 Uhr von schneebedeckten Bergen umgeben waren, verflog auch der letzte Rest von Müdigkeit. Auf die 31 Teilnehmer wartete nun ein Tag voller Wintersport, Spaß und wunderschönen Wetter. 

Besuch Landtag Stuttgart

Am 08.02.2017 trafen sich einige Jugendgemeinderäte, um den Baden-Württemberger Landtag Stuttgart zu besichtigen. In der Einführungsrunde zu Beginn wurde uns der Landtag und der Tagesablauf der Abgeordneten näher gebracht. Daraufhin wohnten wir für eine gute Stunde einer Plenarsitzung im großen Sitzungssaal bei. Auf eine sehr interessante Rede von Innenminister Strobel folgte ein langer Abstimmungsmarathon. Zum Schluss führten wir noch ein sehr langes und intensives Gespräch mit den Abgeordneten Epple Gall und Rösler. Insgesamt war es ein sehr informativer Ausflug.

Weihnachtskekse backen mit Flüchtlingskindern

img-20161202-wa0020Am Freitag, 02.12.2016 trafen sich einige Jugendgemeinderäte in der Küche der Realschule, um zusammen mit Flüchtlingen und Kindern, die freitags in den Räumen der Brüdergemeinde spielen, Kekse zu backen. Diese Aktion führten wir bereits erfolgreich in kleinerem Rahmen im vergangenen Jahr durch.

Simg_20161203_182145chnell waren  alle Arbeitsplatten belegt und durch den Raum schallten glückliche Kinderstimmen. img-20161202-wa0007Die ausgestochenen Sterne, Weihnachtsbäume, Monde, Blumen, Kamele und Glocken wurden allesamt in einem Gemeinschaftswerk reichlich mit bunten Streuseln und Schokoladenraspeln verziert.

Während die Kekse im Ofen waren und sich langsam einimg_20161203_182125 herrlicher Plätzchenduft ausbreitete, konnten die Kinder im Nebenzimmer miteinander spielen, eine UNO-Runde mit Matthias Rees starten oder sich künstlerisch an der Tafel austoben.  Sobald ein Blech Plätzchen fertig war, mussten diese zum Auskühlen vor den hungrigen Bäckerinnen und Bäckern zunächst in Sicherheit gebracht werden. Die Kinder waren mit ihrem Werk trotz des vielen Zuckers sehr zufrieden und nahmen sich am Ende reichlich Kekse nach Hause mit.

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Zu Kommunikationsschwierigkeiten kam es nicht, da alle bereits sehr gut Deutsch konnten und die Kinder sich untereinander schon kannten. War etwas nicht sofort  klar, wurde es mit Lachen überbrückt und die Kleinen übersetzten füreinander. Im Gesamten waren es drei Stunden voller Action und Spaß.

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Dachverbandstreffen 2016 in Heidelberg

Am Freitag, den 21.10., brachen zwei unserer Jugendgemeinderäte nach Heidelberg auf. Dort fand das Dachverbandstreffen vom Dachverband der Jugendgemeinderäten e.V. statt.
Dabei hatten wir die, Chance uns mit Kollegen aus ganz Baden-Württemberg über unsere kommunale Arbeit auszutauschen, einander kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.

Nach einer staureichen Autofahrt und dem ersten Kennenlernen bzw. Wiedersehen mit den anderen wurden wir freundlich mit einer Willkommensparty, verbunden mit einer Jubiläumsfeier des JGR Heidelberg, willkommen geheißen.
Der Oberbürgermeister hielt eine kurze Absprache und einige lokale Künstler performten ihre Stücke.
Anschließend fand ein Karaokeabend statt, an dem viele ihr unbekannt-4Gesagstalent einsetzen und die verschiedensten Lieder zum Besten gaben.
Den Abend ließen wir ruhig im Hostel ausklingen, in dem wir übernachtet haben.

Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück brachen wir zu einem Gebäude des Jugendrings auf, in dem wir den Tag verbringen würden.
Im Anschluss an einer kurzen Ansprache hatten wir die Möglichkeit, zwei der drei angebotenen Workshops (Rechtspopulismus in Europa, Rhetorik oder Konfliktlösung auf kommunaler Ebene) zu besuchen.
Diese seunbekannt-3hr spannenden Workshops stießen auf großes Interesse und alle waren sehr zufrieden mit ihrer Wahl.
Nach einem interessanten Mittag machten wir uns gegen Abend auf den Weg zurück zum Hostel.
Von dort aus brachen wir nach einer kurzen Pause zu einer Stadtführung durch einen Jugendgemeinderat aus Heidelberg auf.
Bei Nacht war die Stadt besonders eindrucksvoll und selbst der anstrengende Anstieg auf einen nahegelegenen Hügel, von unbekannt-1dem aus man eine tolle Sicht auf Heidelberg hatte, hat sich mehr als gelohnt.
Anschließend an die darauffolgende Rückkehr zur Herberge wurde sie Nacht erneut zum Tag gemacht und wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß.

Am nächsten Morgen machten wir uns, nachdem wir gefrühstückt und gepackt hatten, auf zum Gebäude des Jugendrings.
Dort erwarteten uns vier Politiker, drei davon Abgeordnete im Landtag und einer, der in der Jugendpartei auf Bundesebene aktiv war.
Es waren alleunbekannt-2 Parteien, die eine Fraktion im Landtag bilden, vertreten – nur die AfD erschien nicht.
Wir hatten insgesamt eine Stunde Zeit, also 15 Minuten pro Politiker, der jeweilige Person Fragen zu stellen oder seine Meinung kundzugeben und mit ihr zu diskutieren.
Nach einer gemeinsamen Verabschiedung trennten sich unsere Wege wieder.

Alles in allem war das Dachverbandstreffen ein großer Erfolg, da er neben Spaß und Informationen über aktuelle Themen, auch die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Jugendgemeinderäten darstellt und die Basis für ein Netzwerk von Jugendgemeinderäten legt.unbekannt

Zwischenseminar

seminar-10Anfang Oktober (02.10.-03.10.) fand ein Zwischenseminar des JGR im Haus Südmähren in Ehningen statt, um die Aktionen in der vergangenen Amtsperiode zu reflektieren und neue Veranstaltungen bzw. Projekte zu planen. Gleich nach unserer Ankunft setzen wir uns zusammen und diskutierten über den Ablauf unserer Projekte.

Zur Inseminar-11tegration der Flüchtlinge boten wir mehrere Aktionen an. Weihnachtskeksebacken mit den Flüchtlingskindern war einer unserer ersten Projekte. Es folgten die „Offene Sporthalle“ mit verschiedenen sportlichen Angeboten und der Ausflug in den Klettergarten. Der Spendenlauf am Stadtfest kam aufgrund geringer Beteiligung leider nicht zustande. Unser lang geplantes Festival im Sommer für Jugendliche war ein großer Erfolg. Weiterer Projekte hatten Verbesserungen im ÖPNV als Thema, die Fair Trade Town, den Workshop Korntal-Münchingen für interessierte Jugendliche sowie die Mitwirkung bei der Aktion Butterbrotbande und die Übertragung eines EM-Spiels in Korntal. Neben all den positiven Punkten überlegten wir uns auch, wie wir die Veranstaltungen verbessern könnten, die auf nicht so große Resonanz stießen oder bei denen uns während der Durchführung Defizite auffielen. Beispielsweise das Festival, welches zwar von der Lokation her gut geplant war, jedoch am selben Tag wie das Schulfest am Gymnasium stattfand. Ebenfalls planen wir eine verbesserte Version unseres Mitwirkens bei der Kulturnacht am Gymnasium.seminar-9seminar-8

Im Mittelpunkt des Seminars stand die Planung weiterer Projekte, welche wir nach gemeinsamer Ideenfindung in Arbeitsgruppen ausarbeiteten. Mit den Flüchtlingen zusammen wollen wir wieder Kekse backen – diesmal jedoch im größeren Rahmen mit anderen Kindern – die „Offene Sporthalle“ erneut anbieten und diverse Ausflüge unternehmen. Auch für die Jugendlichen gab es wieder verschiedenste Ideen, die wir bis Ende unserer Amtszeit noch umsetzen wollen.

Am Abend des arbeitsreichen Tags ging es in die örtliche Pizzeria, in der wir, neben weiteren Gesprächen über die Umsetzung unserer Projekte, viel miteinander lachten und uns über alles Mögliche austauschten. Damit ging es dann auch gleich in eines unserer Zimmer weiter, in dem wir bis spät in die Nacht noch zusammen saßen und spielten. Am nächsten Tag dann arbeiten wir zusammen weiter an den geplanten Aktionen und teilten unserer weiteres Vorgehen ein. Anschließend debattierten wir noch über einige Verbesserungsvorschläge der Werbung und der Präsenz des Jugendgemeinderates. Zudem kam die Idee auf, das Wahlalter der Kandidaten von 14 – 21 Jahren zu erweitern. Argumente hierfür waren zum einen ältere Mithelfer bei Veranstaltungen, insbesondere jene, die bis in den späten Abend laufen. Zum anderen die Berücksichtigung von  Interessen unterschiedlicher Altersgruppen. Nachdem wir noch draußen Gruppenspiele gemacht machten, verabschiedenden wir uns voneinander. Insgesamt war das Seminar ebenso wie das im letztes Jahr sehr erfolgreich.